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Ein Frankfurter aus Afrika

Mit Beiträgen von: Jutta Ebeling, Victor Pfaff, Malte Rauch, Freweini Zerai, Christoph Busch, Ansoumane Camara, Abdoulaye Diallo, Paul Rongier, Bernard Vatrican
Anzahl der Seiten:

Erscheinungstermin:

02.11.2020

Bindung:

Softcover mit Klappen

Auflage:

1

ISBN:

9783939816706

Abmessungen:

21 × 13.5 cm

Gewicht:

360g

18,00 

inkl. 5 % MwSt.

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Über das Buch

»Ohne Gerechtigkeit gibt es keine Würde, und ohne Unabhängigkeit keine freien Menschen.« Patrice Lumumba

Unaufgeregt erzählt und mit Fotos illustriert, voller Leben, Bewunderung und Empathie für den Familienvater, Freund und politischen Weggefährten erhält der Leser Einblicke in die Persönlichkeit Jean Claude Diallos. Zugleich ist der Band eine Zeitreise in die bundesrepublikanische und guineische Geschichte der achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Davon zeugen vor allem die Texte von Jean Claude Diallo selbst, in denen er sich kritisch mit Kolonial- und westlicher Dominanzkultur auseinandersetzt. Immer schwingt seine Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Kultur und Identität mit. Viele seiner Gedanken spiegeln sich in der aktuellen Debatte jüngerer afrikanischer Intellektueller, die fordern, dass Afrika über seine Zukunft selbst bestimmen und sich stärker auf seine vorkoloniale Geschichte und Philosophie beziehen muss.

Jean Claude Diallo - * 21. November 1945 in Conakry, Guinea, † 21. März 2008 in Frankfurt am Main - gestaltete von 1995-2008 in leitender Funktion beim Evangelischen Regionalverband und als deutschlandweit erster Schwarzafrikaner in der Position eines Stadtrats und Dezernenten für Integration die politische Kultur Frankfurts mit. 1984 war er für kurze Zeit in seinem Herkunftsland Guinea Minister für Kultur und Information. Immer spielte für ihn das Thema Flucht und Migration sowie das Leben in der afrikanischen Diaspora eine wichtige Rolle.

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